Baumpflege

durch Baumpflegeprofis von GalabauM

  • Baumverjüngung und Entlastung
  • Fällung
  • Obstbaumpflege
  • Altbaumeinschätzung
  • Kronensicherungsschnitt
  • Totholzbeseitigung
  • Kronenauslichtung
  • Lichtraumprofilschnitt
  • Kronensicherung

Wichtig für eine reibungslose Abwicklung und die Sicherheit aller beteiligten ist die richtige Seilklettertechnik und bestes Equipment.

Wir arbeiten im Raum Bamberg, Kulmbach, Bayreuth und in Dresden.

Vereinbaren Sie einen Termin unter folgender Nummer:

0152 28 980 179.

Bei einer Ortsbegehung besprechen wir mit Ihnen die Vorgehensweise.

Anschließend erhalten Sie von uns ein unverbindliches Angebot.

Wir gewährleisten eine fachgerechte Vorgehensweise!

Alle Arbeiten werden nach dem anerkannten Standardwerk Zusätzliche technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege (ZTV-Baumpflege) der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) in der jeweils neuesten Fassung durchgeführt. Alle Maßnahmen an Bäumen, die insbesondere für den öffentlichen Raum als sinnvoll erachtet werden, sind hier aufgeschlüsselt und standardisiert. So wird ein hoher Qualitätsstandard garantiert und so können Sie sicher sein, dass es nach menschlichem Ermessen keine bösen Überraschungen gibt.

Die Resultate einer fachgerechten Baumpflege zeichnen sich unter anderem durch saubere Schnittführung, kleine Schnitte im Außenkronenbereich, Ableitung auf Versorgungsäste und Beibehaltung der charakteristischen Baumgestalt aus. Bei Baumfällungen gewährleistet die Seilklettertechnik die Arbeitssicherheit des Kletterers, das kontrollierte Ablassen schwerer Stammstücke und Äste auf engstem Raum, sowie den schonenden Umgang mit dem Baumumfeld. Fällungen werden von uns nur nach Nachweis und Prüfung eines triftigen Fällungsgrundes sowie gegebenenfalls nach Vorlage einer entsprechenden Genehmigung durchgeführt.

Viele Bäume sind durch weniger geeignete Standortbedingungen in ihrer normalen, vitalen Entwicklung eingeschränkt. Dazu kommen oft grundlose, radikale Schnittmaßnahmen, die die Gesundheit des Baumes langfristig beeinträchtigen. Speziell bei solchen Exemplaren ist es wichtig, eine geeignete Maßnahme durchzuführen, damit der Baum mit all' seinen Funktionen noch möglichst lange erhalten werden kann.

Bei der Kronenpflege werden Fehlentwicklungen in der Baumkrone beseitigt. Im Vordergrund steht hier die Entnahme von toten, kranken, absterbenden, kreuzenden und reibenden Ästen. Die Kronenpflege beinhaltet den Lichtraumprofilschnitt. Vorwüchsige, ins Licht wachsende Äste (Phototropismus) werden eingekürzt, also in den Kronenmantel zurückgenommen.

Aufbau- und Erziehungsschnitt am Jungbaum

Dieser Schnitt hat das Ziel, Fehlentwicklungen in den Altersphasen schon frühzeitig vorzubeugen. Minimale, rechtzeitige Eingriffe sorgen für einen zukunftsfähigen, vitalen Baum.

Lichtraumprofilschnitt

Dieser bezeichnet sowohl am Jungbaum eine frühzeitige Anpassung an einen Standort in Straßennähe, als auch am Altbaum die Wiederherstellung bzw. den Erhalt des lichten Raumes über öffentlichen Straßen und Plätzen.

Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, fordert der Gesetzgeber eine lichte Höhe von 2,5 Metern über Geh- und Radwegen sowie von 4,5 Metern über dem Straßenkörper. Diese Mindestmaße sind unbedingt einzuhalten, da andernfalls im Schadensfall Regressforderungen drohen.

Totholzbeseitigung

Die Totholzentnahme an Bäumen beinhaltet die Beseitigung aller abgestorbenen und gebrochenen Äste ab 3 cm Durchmesser im Rahmen der gesetzlichen Verkehrssicherungsmaßnahmen an Bäumen.

Außerdem wird wie bei allen anderen Baumpflegeoptionen auch der Abtransport und eine fachgerechte Verwertung des entnommenen Astguts gewährleistet.

Kronenauslichtung

Unter einer Kronenauslichtung versteht man die Auslichtung eines Baumes im Kronenmantel. Sie hat nicht primär eine Reduktion des Baumes in Höhe oder Breite als Zielsetzung. Sinnvoll ist eine Kronenauslichtung vor allem dann, wenn der Baum seine eigenen Kronenteile beschattet, sodass Totholz oder Phototropismus entsteht.

Stamm- und Stockaustriebe sollten im Idealfall am Baum belassen werden. Aus Verkehrssicherheitsgründen oder aus Gründen der Ästhetik werden sie jedoch oft entfernt. Idealerweise sollten dann einzelne Triebe an den Entnahmestellen verbleiben, damit die Schnittwunden mit Assimilaten versorgt werden.

Schnitt zur Kronenregeneration

Bei alten Bäumen, die entweder durch ihr tatsächliches Alter oder durch erschwerte Standortsbedingungen zu einer Überalterung der Krone neigen, macht ein Kronenregenerationsschnitt Sinn. Kronenteile, die der Baum nicht mehr optimal versorgt, werden in mehreren Eingriffen, die so gering wie möglich ausfallen sollen, zurückgenommen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Baum von innen eine zweite Alterskrone (Sekundärkrone) ausbildet und der Baumpfleger über die Jahre diese mit Lichtgabe und Beschattung steuert. Diese Maßnahme ist eine Kombination aus Totholzbeseitigung, Kronenauslichtung und Kroneneinkürzung.

Die Einkürzung von Kronenteilen

beschreibt die Zurücknahme einzelner Äste, meist aus Verkehrssicherungsgründen oder zur Anpassung des Baumes an sein Umfeld. Beispiele:

  • Einkürzung eines Stämmlings mit eingefaulter Schadstelle an der Anbindung zur Gewährleistung der Bruchsicherheit.
  • Schnitt entlang von Fassaden und Gebäudedächern, um Beschädigungen an Bauwerken vorzubeugen.

Im Unterschied zur Kronenauslichtung wird bei der Kroneneinkürzung der Baum in Höhe und seitlicher Ausdehnung - zum Beispiel aus Gründen der Verkehrssicherung - reduziert. Ziel der Kroneneinkürzung ist eine Verkleinerung der Baumkronen-Segelfläche (Windangriffsfläche), sowie die Entlastung der Einzeläste. Auf diese Weise wird eine verbesserte Bruch- und Standsicherheit des Baumes erreicht.

Der Einkürzungsumfang wird oft in % angegeben. Für Privatleute ist jedoch die Angabe in Metern, sowie die Angabe der Durchmesser der Schnittstellen weitaus sinnvoller (zum Beispiel: Einkürzung um 2 m im Schwachastbereich oder Schnittstellen kleiner gleich 5 cm).

Kronensicherungsschnitt

Schadbäume, die aufgrund der vorangegangen Schädigungen die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, wegen ihres orts- und landschaftsbildsprägenden Charakters aber erhalten werden sollen, müssen oft sehr stark im Grob- bzw, Starkastbereich eingekürzt werden. Eine solche Maßnahme erhält den Baum meist nur noch mittel- bis kurzfristig.

Nach starken Einkürzungen und Kappungen sind in den Folgejahren umfangreiche Maßnahmen zur Behandlung der Schnittstellen und den an diesen wachsenden Wassertrieben nötig. Um den Ausbruch stark wachsender, überalterter Wassertriebe zu verhindern, muss man diese regelmäßig wieder einkürzen.

Mittels Seilklettertechnik (SKT)

ist eine gute Erreichbarkeit des gesamten Kronenraums von Bäumen jeder Größe möglich. Wir arbeiten schnell, genau und ohne Einsatz von großen Maschinen.

Baummerkmale nach VTA

Jeder Baum verrät dem Sachkundigen durch physiologische Merkmale an Krone, Holzkörper und Wurzelraum den derzeitigen Zustand der Vitalität, Bruchsicherheit und Standsicherheit.

Baumkataster

Auf Wunsch führen wir eine systematische Baumerfassung für das Management von vor allem größeren Baumbeständen, wie zum Beispiel bei Wohnanlagen, Gewerbeanlagen oder öffentlichen Anlagen wie Parks, Spielplätzen oder bei Straßenzügen durch.

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